Reiseblog

Don’t turn around!

(Dieser Post kommt mit 2 Tagen Verspätung)

Don't turn around!

Das ist das Motto des Samstags gewesen. Es begann mit dem Frühstück, so viele Leute auf so wenig Platz – unvorstellbar.

Wir haben genau noch einen Tisch für uns ergattert. Wir dürften die Hauptfrühstückszeit erwischt haben. Nach der Stärkung begaben wir uns zum Woodbury Outlet wo wir kurz vorher auf ein Mittagessen stehen blieben. Um auf das don’t turn around zurück zu kommen – das galt genauso beim Outlet. Die Öffnungszeiten sind Mo-So von 10 – 21 Uhr, trotzdem sind hier so unendlich viele Menschen… und dann schallt aus den Outlet Lautsprechern eine sehr vertraute Stimme – Falco! Mit „Drah di ned um, der Kommissar geht um“,  ja richtig, auf Englisch ;-)

Da wir nicht schildern wollen, wie wir in den Geschäften geschoppt haben, soll dieser Beitrag einen kleinen Einblick in unsere Erfahrungen auf den Straßen geben. Wir geben unseren fast 300 PS starken Panzer schon in 2 Tagen zurück – leider! Er war uns bis jetzt immer treu und stand uns brav zur Seite.
Im Süden ist das Fahren wesentlich angenehmer, da einfach mehr Platz vorhanden ist, weil alles grad ist. Um New York, Ohio, sind sehr viele Hügel und Berge. Da ist nicht so viel Platz für Straßen. Es gibt auch weniger Rastmöglichkeiten und das Tempolimit ist geringer. Außerdem sind im Osten auch mehr Mautstraßen.

Das Tempolimit ist auf den Interstates so um die 65 – 70 MPH, das sind 106 – 112 km/h. Was aber auf allen Straßen häufig vorkommt, das Reifenteile neben der Fahrbahn liegen. Sowohl PKW als auch LKW. Die LKW fahren genauso schnell wie die PKW. Man darf sogar rechts überholen, das ist völlig egal smiley

Was natürlich auch spannend ist, dass es keine Beleuchtungen auf den Straßen gibt, nicht mal Reflektoren auf der Seite, wie wir es in Österreich gewohnt sind. Manchmal haben die Mittelstreifen Reflektoren eingebaut, das ist aber eher eine Ausnahme. Gute Beleuchtung ist hier also von Vorteil! Im Allgemeinen ist das Fahren in der Nacht aber angenehmer, weil man sich durch die fehlende Beleuchtung besser konzentrieren muss. Tagsüber kann das manchmal schon anstrengend sein – 200 Meilen (320 kM) ohne jemals aufs Gas oder die Bremse zu steigen!! Höchstens mal den Tempomat um 10 verringern oder höher stellen.

Die Mautstraßen sind teilweise in einem schlechteren Zustand als die freien Straßen, das ärgert natürlich. Habens aber auch überlebt ;-)

In den Städten wird ziemlich oft gehupt, wir haben aber noch nicht wirklich herausgefunden warum, es ist selten ein wirklicher Grund vorhanden. Mittlerweile fällt uns aber nicht mal mehr das auf. Die schrägsten Verkehrsregeln sind aber die Stopptafelregel und die Abbiegregel bei einer roten Ampel. Wenn 4 Stopptafeln stehen, gilt die Regel: First come, first serve. Der als erster zu stehen kommt, darf als erster wieder wegfahren smiley

Steht man bei einer roten Ampel und will rechts abbiegen, dann darf man fahren, sofern niemand kommt. Außer es steht ausdrücklich dort man darf nicht (no turn on red). Im Allgemeinen ist die Beschilderung viel einfacher als bei uns. Es gibt weniger verschiedene Tafeln und es steht alles drauf, so gibt es keine Missverständnisse – lesen sollte man hald können.

Der Treibstoff wird in Gallonen angegeben. 1 Gallone sind ca. 3,8 Liter und kostet im Schnitt $3,70. Grob kann man also sagen, 3,8 Liter kosten $3,80 also 1 Liter kostet $1,-. Ein Dollar entspricht derzeit ca. 75 Eurocent. Zusammengefasst: In Amerika kostet 1 Liter Sprit €0,75 das sind 10 österreichische Schilling (ATS) – Wann stand das zuletzt auf den Tafeln der Tankstellen? Da war ich noch sehr sehr klein…

GMC rocks ;-)

 

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