Reiseblog

The dirty City

Nach einem englischen Frühstück in unserer Traumabsteige machten wir uns auf den Weg Glasgow zu erkunden. Die Sauchiehall Street entlang machten wir den ersten Stopp in den "Willow Tea Rooms".

Bekannt durch den Künstler Mackintosh, der hier die Räume und Möbel gestaltet hat. Nicht nur fürs Auge sondern auch für den Geschmack war der hausgemachte Mering (man stelle sich den Oberteil einer Ribiselschnitte vor, also harten Schnee).

 


Schlendert man durch die Straßen braucht man gutes Schuhwerk. Die Gehsteige sind eine Katastrophe und gleichen einem Fleckerlteppich der noch dazu uneben ist. Seitengassen sind teilweise gepflastert oder gar nicht bearbeitet (Gatschloch). Manchmal ist das aber eh egal, da man den Boden durch den Müll sowieso nicht mehr sieht. Das ist auch ein Punkt, es wirkt hier relativ dreckig.

Die Einkaufsstraße entlang staunten wir nicht schlecht, als vor uns plötzlich aus einem Einkaufszentrum eine "Band" hinausspazierte und sich im Kreis aufstellte um zu musizieren. Es handelte sich um Trommeln und Dudelsäcke -jeder in einem Kilt, also typisch Schottisch, bekleidet :-)
 


Völlig durchnässt suchten wir ein Lokal, dass uns Donny empfohlen hatte. Jedoch war das dann schon etwas teuer. An einem Eck lachte uns ein Pub an das wir zwar betraten, aber nach ein paar Blicken wieder verließen - warum? Auf jedem kleinen Tisch ein bis zwei Männer mit den passenden Bieren dazu. Dementsprechend roch es auch - Uhrzeit: gegen Mittag.
Als uns ein Gast nachlief, hatten wir zuerst Angst, jedoch wollte er uns nur mitteilen, dass ein Stück weiter ein Pub mit günstigem Essen ist.
Dem netten Rat folgend speisten wir um sehr wenig Geld ziemlich gutes Essen. Unter anderem auch ein Irish Stew (Flo), das einem Gulasch gleicht. Auch von den netten Schotten in diesem Restaurant angesprochen, mussten wir uns der Tatsache stellen, dass wir nach dreimaligem Nachfragen immer noch nicht wussten um was es geht - Schottisch ist nicht gleich Englisch...

Wir wollten das Glasgow Green betreten, da herrschen aber noch Aufräumarbeiten wegen den kürzlich stattgefundenen Commonwealth Games. Glücklicherweise hat der "People's Palace" geöffnet - hier erfährt man die komplette Geschichte zu Glasgow und seinen Einwohnern inklusive botanischem Garten.
 


Am Weg Retour passierten wir noch das St. Enoch's Einkaufszentrum - sehr riesig und machten ein paar Geocaches - viele gibt's hier aber nicht.
Noch für den morgigen Tag bei Tesco eingekauft und Pringles mit Hühnchen und Cocktail Geschmack entdeckt, werden wir jetzt unseren Jahrestag (5!) in einem hoffentlich netten Lokal verbringen.

Morgen geht's dann nach dem Frühstück mit unserer Mörderkarree Richtung Highlands.

Ihr hört von uns...

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