Reiseblog

Das tierische Edinburgh

Der erste Morgen in Edinburgh startete mit einem (für Flo ein sehr schmerzhafter Verlust) nicht mehr selbstgemachten typisch-schottischem Frühstück. Trotzdem muss erwähnt werden, dass Alison eine breite Palette von vier Müslis bis zu vier Marmeladen und vier Aufstrichen bereithielt.

Flo probierte sich an einem Porridge - war dann aber doch nicht ganz sein Fall :) Gegen Ende tauchte dann auch die Frau des Hauses auf und gab uns bevor wir aufbrachen noch einen, wie sich später herausstellen sollte, goldenen Tipp mit auf den Weg. Außerdem meinte sie, wir sollten früh genug aufbrechen, da im nahegelegenen Rugby-Stadion ein lokales Derby stattfinde und die Fans zu den späten Spielen (12.30 Uhr, 14 Uhr) schon sehr angetrunken seien. Deswegen fangen sie normalerweise schon um 10 Uhr an - da wird in Schottland noch kein Alkohol verkauft.

Aus der Haustüre hinaus getreten, blies es uns fast davon, der Wind hatte spitzenhöhen! Als schließlich der erhoffte Bus ins City Center kam, wurden wir drei Personen vorm Einstieg mit einer Handgeste abgewiesen: "It's to full" meinte der Buschauffeur und wies uns an, auf den nächsten nicht so vollen Bus zu warten.
Im Zentrum angekommen führte unser erster Weg zum "Half Price hut" wo man Rest-Tickets der Vorstellungen des Fringe-Festivals zum halben Preis kaufen konnte. Wir entschieden uns nach einer kurzen Beschreibung am Ticketschalter für das Musical "Riptide: The Slasher Musical" das am Abend stattfinden sollte - dazu später mehr.
Dann ging es auf ins Edinburgh Castle. Hat man die lange Wartezeit an der Kasse erst mal überstanden, ist das Gelände wirklich riesen groß und sehr beeindruckend. Einer der interessantesten Räume war das ehemalige Gefängnis, in dem Szenen und Räume mit Geräuschen nachgebaut waren. Um alles gesehen zu haben, müsste man vermutlich Stunden am Gelände verbringen.


Betti wollte unbedingt dem Elephant House - dem Cafe, in dem J. K. Rowling Harry Potter schrieb - einen Besuch abstatten, leider musste ein Foto von draußen reichen, weil es so gut besucht war. Zum Mittagessen ging es dann ins Nando, wo wir ein lecker gewürztes Hühnchen verputzten.

Allisons Tipp folgend machten wir uns anschließend auf, Edinburgh vom Museum of Scotland von oben zu betrachten.
 


Zufällig entdeckten wir dann den Durchgang zum Hauptgebäude und waren sprachlos - in unzähligen Räumen auf sechs Geschoßen erstreckten sich unbeschreibliche Ausstellungen. Leider hatten wir nicht die Zeit, uns alles anzusehen, aber die Tier-Ausstellung beeindruckte uns bereits wahnsinnig. Flo besonders die Löwen :)
 


Der Abstecher nach Leith, ein weiter Tipp von Donny stelle sich als weniger beeindruckend heraus und nach einer kurzen  Erholungspause im vorübergehenden Zuhause gings weiter zum Abendprogramm - dem Musical. Vorher konnten wir jedoch noch den Mann des Hauses kennenlernen, der von einem Junggesellenabschied eines Freundes nachhause gekehrt war - Dave. Er wirkte sehr nett und erklärte uns, er hätte kein Hangover gehabt ;)

Zum Musical: einfach super! Junge Darsteller die eine Wahnsinnsstimme haben und so eine Art Jack the Ripper und Rocky Horror Picture Show aufführten. Wir haben viel gelacht und waren von den Stimmen sehr beeindruckt.

Nach dem Stück ging es noch in das Lokal "Lebowski" auf einen Absacker und dann noch in eine Bar, wo Betti einen Cocktail trank, der keinen Namen hatte. Man bestellt entweder einen bekannten Cocktail oder die Bardamen mixen einem irgendwas zusammen :-)

Jetzt noch einmal schlafen und dann geht's retour.

Ihr hört von uns...

 

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